Dividendenaktien sind toll, oder? Regelmäßiger Cashflow, solide Unternehmen und ein Gefühl von finanzieller Kontrolle. Aber Hand aufs Herz: Wenn der Markt mal wieder verrücktspielt und Dein Portfolio schwankt wie ein Kitesurfer im Sturm – wünschst Du Dir da nicht manchmal ein bisschen mehr Stabilität?
Und genau hier kommen Anleihen ins Spiel.
Ja, ich weiß – sie gelten oft als langweilig, konservativ oder was für Leute mit grauen Schläfen. Aber Moment mal: In der aktuellen Marktphase könnten sie Dein Dividendenportfolio tatsächlich auf das nächste Level bringen.

💡 Warum solltest Du Anleihen jetzt auf dem Schirm haben?
Nach Jahren ultraniedriger Zinsen sind Anleihen endlich wieder attraktiv verzinst – ganz besonders Staats- und Unternehmensanleihen mit solider Bonität. Das heißt: Du bekommst regelmäßige Zinszahlungen on top zu Deinen Dividenden. Eine schöne Kombi für Cashflow-Fans wie Dich.
Und während Aktien schwanken können, liefern Anleihen oft eine wertstabilisierende Komponente – wie das Gegengewicht in einem gut austarierten Fahrradlenker.
🔀 Diversifikation: Der unterschätzte Gamechanger
Nur auf Dividendenaktien zu setzen, kann auf Dauer riskant sein. Was, wenn die Unternehmen die Dividende kürzen (ja, das passiert!)? Oder wenn die Märkte kollektiv absacken?
Ein Mix aus Dividendenaktien und Anleihen kann Dir helfen, Verluste in einem Bereich durch Gewinne im anderen abzufedern. Stichwort: Negative Korrelation. Wenn Aktien fallen, steigen Anleihen oft – nicht immer, aber oft genug, um Deine Nerven zu schonen.
🛠 Wie Du Anleihen sinnvoll ins Portfolio einbaust
Du musst nicht gleich alles umkrempeln. Starte klein:
- 20–30 % Anleihenanteil im Gesamtportfolio sind ein guter Anfang, wenn Du eher wachstumsorientiert bist.
- Für mehr Stabilität: Geh auf 40–50 %, vor allem, wenn Du kurz- bis mittelfristig auf Cashflow angewiesen bist.
- ETFs auf Staats- oder Unternehmensanleihen sind super einfach und kostengünstig.
- Achte auf die Duration (Laufzeitbindung) – kurze bis mittlere Laufzeiten reduzieren das Zinsrisiko.
Anleihen sind (wieder) cool – wenn Du sie klug einsetzt!


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