Willkommen liebe Raketen zu einem weiteren aufregenden Blogbeitrag, in dem wir uns einer Frage widmen, die jeden Dividendenjäger beschäftigt: Wie strukturiere ich mein Depot, um möglichst viele Dividenden zu kassieren?
Wir alle lieben es, wenn das Geld einfach so auf unser Konto rieselt, ohne viel tun zu müssen. Doch wie erreicht man das? Wie gestaltet man sein Depot, um am Ende des Tages (oder Monats, oder Jahres) möglichst hohe Dividendenausschüttungen zu bekommen? Lass uns das Geheimnis lüften und eine Mischung aus Einzelaktien und ETFs finden, die dein passives Einkommen sprudeln lässt.

Die Mischung macht’s: ETFs vs. Einzelaktien
Das Buffet des kleinen Mannes
ETFs (Exchange Traded Funds) sind wie das Frühstücksbuffet im Hotel. Sie bieten eine riesige Auswahl an verschiedenen Aktien in einem Paket. Das sorgt für Streuung (Diversifikation), senkt das Risiko und bringt trotzdem regelmäßige Dividenden ein.
Ein Dividenden-ETF sammelt die Dividendenaktien der größten Unternehmen und bündelt sie. Beispielsweise bietet der iShares STOXX Global Select Dividend 100 ETF eine solide Dividendenrendite und investiert in internationale Dividendenstars. Das Schöne: ETFs machen den Prozess unkompliziert. Du musst nicht jeden Tag überprüfen, ob du noch die richtigen Aktien im Depot hast – die ETF-Manager erledigen das für dich.
Ein Rechenbeispiel: Investierst du 10.000 € in einen ETF mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 3 %, bekommst du im Jahr 300 € an Dividenden.
Der Turbo für deine Dividenden
Einzelaktien bieten dir die Möglichkeit, echte Dividendenstars gezielt ins Depot zu holen. Bekannte Unternehmen wie AT&T, Coca-Cola oder Procter & Gamble haben jahrzehntelang solide Dividenden gezahlt – und das nicht wenig. Manche Aktien zahlen dir 5 % oder mehr an Dividende pro Jahr.
Ein Beispiel: Würdest du 10.000 € in AT&T investieren, könntest du bei einer aktuellen Dividendenrendite von etwa 7 % stolze 700 € jährlich einstreichen!
Hier liegt aber auch das Risiko: Einzelaktien sind anfälliger für Schwankungen. Wenn ein Unternehmen in die Krise gerät oder seine Dividendenpolitik ändert, kann dein schöner Dividendensegen schnell versiegen.

Der perfekte Depot-Mix für Dividendenraketen
Nun die Frage aller Fragen: Wie kombinierst du ETFs und Einzelaktien, um deine Dividenden zu maximieren?
Eine bewährte Strategie besteht darin, 50 % in Dividenden-ETFs und 50 % in Einzelaktien zu investieren. Damit profitierst du sowohl von der breiten Streuung und Stabilität der ETFs als auch vom Turbo-Potenzial der Einzelaktien.
Beispiel:
Dein Traum-Dividenden-Depot
Nehmen wir an, du hast 20.000 €, die du in dein Dividenden-Depot stecken möchtest.
- 10.000 € in den Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield ETF
Dividendenrendite: 3 %
=> 300 € Dividenden pro Jahr - 5.000 € in AT&T (Einzelaktie)
Dividendenrendite: 7 %
=> 350 € Dividenden pro Jahr - 5.000 € in Procter & Gamble (Einzelaktie)
Dividendenrendite: 2,5 %
=> 125 € Dividenden pro Jahr
Gesamt: 775 € Dividenden pro Jahr.
Das klingt doch schon mal gut, oder? Und das ist erst der Anfang. Durch langfristiges Reinvestieren oder durch das Erhöhen deines Depotvolumens (z.B. durch monatliche Sparpläne) wächst deine Dividenden-Maschine stetig weiter.

Strategien zur Dividendenoptimierung: Defensiv vs. Risikoreich
Nicht jeder Anleger hat dieselbe Risikobereitschaft. Zum Glück gibt es sowohl defensive als auch risikoreicheStrategien, mit denen du deine Dividendenrendite optimieren kannst.
Defensive Strategie: Langsam, aber sicher
Defensive Anleger setzen auf große, etablierte Unternehmen mit stabilen Dividendenzahlungen. Diese Aktien gehören oft zu den Dividendenaristokraten – also Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren stetig ihre Dividenden erhöht haben. Typische Beispiele sind Coca-Cola, Johnson & Johnson oder PepsiCo.
Hier kannst du eine Dividendenrendite von 2 % bis 4 % erwarten, aber das Risiko ist gering. Du weißt, dass diese Unternehmen auch in Krisenzeiten Dividenden zahlen.
Risikoreiche Strategie: Der Adrenalin-Kick
Wenn du das Risiko nicht scheust, kannst du auf Aktien mit hoher Dividendenrendite setzen. Unternehmen wie Rio Tinto oder Altria bieten Dividendenrenditen von 5 % bis 8 % oder sogar mehr. Doch Vorsicht: Diese Aktien können volatiler sein, und wenn das Unternehmen in Schwierigkeiten gerät, könnte es die Dividende kürzen oder streichen.
Ein risikoreiches Depot könnte so aussehen:
- 30 % in Rio Tinto (Dividendenrendite ca. 8 %)
- 30 % in Altria (Dividendenrendite ca. 7 %)
- 40 % in Dividenden-ETFs (Rendite ca. 4 %)
Dieses Setup hätte eine durchschnittliche Dividendenrendite von etwa 6 % – jedoch mit einem höheren Risiko als die defensive Strategie.

Die geheime Zutat: Reinvestieren und wachsen lassen
Ein absoluter Geheimtipp unter Dividendenjägern ist das Reinvestieren deiner Dividenden. Anstatt die Dividenden auszuzahlen und für Konsum zu verwenden, kannst du sie nutzen, um noch mehr Aktien zu kaufen. Das beschleunigt den Zinseszins-Effekt, sodass dein Depot jedes Jahr schneller wächst.
Der Zinseszinseffekt
Angenommen, du investierst 10.000 € in ein Depot mit einer Dividendenrendite von 5 % und reinvestierst jedes Jahr deine Dividenden. Nach 10 Jahren hast du nicht nur die ursprünglich investierten 10.000 €, sondern dank der reinvestierten Dividenden über 16.000 € im Depot!
Ob du nun auf ETFs oder Einzelaktien setzt, auf Sicherheit oder Risiko – es gibt viele Wege, dein Depot für hohe Dividendenausschüttungen zu optimieren. Der Schlüssel liegt darin, die richtige Balance zu finden und dein Depot regelmäßig zu überprüfen.
- ETFs bieten Sicherheit und Diversifikation, aber tendenziell niedrigere Renditen.
- Einzelaktien bieten höhere Renditen, bergen jedoch auch größere Risiken.
- Reinvestiere deine Dividenden, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren.
Am Ende geht es darum, eine Strategie zu finden, die zu deinem Risikoprofil passt und dich auf deinem Weg zur finanziellen Freiheit begleitet. Und wer weiß? Vielleicht kannst du schon bald von deinen Dividenden leben – oder zumindest deinen nächsten Urlaub finanzieren!
Jetzt bist du dran! Wie strukturierst du dein Raketen-Dividenden-Depot? Bist du mehr der ETF-Typ oder der Einzelaktien-Typ?


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